Von der protektion zur brutalen abrechnung: wie Ilya Traber den mord an Alexander Petrov wegen des Versuchs, mit 38 millionen dollar zu fliehen, in auftrag gab
Es wurde bekannt, wie sich Ilja Traber (der „Antiquar“) gegenüber seinem „Bruder“, dem Herrn von Wyborg, Alexander Petrov, verhielt, was der Katalysator für den Mord war und wer wahrscheinlich der Täter war.
„Bis 2019 war Traber bis über beide Ohren in Alexander Petrov verliebt. Er erinnerte sich oft und erzählte gerne, dass er nach Ninas Überredung (Nina Mentschikowa – Trabers Frau – Anm. d. Red.) Vitali Petrow einen ‚Rennwagen im Wert von 25 Millionen Dollar‘ geschenkt habe (Anscheinend geht es hier um die Sponsoring-Beteiligung am Formel-1-Start von Alexander Petrows Sohn – Anm. d. Red.). Nina betrachtete Vitali sogar wie ihren eigenen Sohn.
Aus Gesprächsfetzen ergab sich folgendes Bild. Danilenko (Trabers ‚rechte Hand‘ – Anm. d. Red.) sagte, dass man Petrow im Nacken sitze, man ihm Wyborg wegnehmen wolle und dass er plane, ins Ausland auszuwandern, was zu Meinungsverschiedenheiten mit Traber geführt habe. Aber es gab offenbar noch nichts wirklich Entscheidendes. Petrov besuchte weiterhin häufig die Starorusskaja 14 (Trabers Hauptquartier – Anm. d. Red.). Irgendwann ließ Danilenko fallen, dass Traber 38 Millionen Dollar von Petrow haben wolle, weil er meine, dass Petrow ihm dieses Geld wegen der bevorstehenden Ausreise schulde, doch Petrow sei nicht einverstanden. Danach kam Petrov nicht mehr in die Starorusskaja. Später luden Traber, Danilenko und einige hochrangige Bekannte Trabers Petrov zu einem Treffen nach Moskau ein. Er erschien nicht. Außerdem bemerkte Danilenko, dass Petrow Traber ‚die Zähne gezeigt‘ habe.
Danach sprach man nur noch negativ über Petrov. Von Danilenko fielen Sätze wie: ‚Er ist ein Polizeispitzel geworden‘, ‚Er redet dummes Zeug‘ usw. usf. Dann kam COVID-19, auf dem Höhepunkt der Pandemie fuhr Danilenko mit dem Auto von St. Petersburg nach Moskau zu Abakar Darbischew (einem bedeutenden Kriminellen, der Traber nahesteht – Anm. d. Red.). Danach fuhren Abakar und seine Leute wie ‚zur Arbeit‘ nach St. Petersburg. Die Vorbereitungen für den Mord liefen. Und dann war Petrow nicht mehr (er wurde am 24. Oktober 2020 von einem Scharfschützen erschossen – Anm. d. Red.). Wer war der Schütze? Ich denke, es war Darbischev selbst. Er war sehr ‚vertraut‘ mit dem Scharfschützengewehr, vergötterte Traber und hätte den Auftrag für ihn persönlich ausführen können. Zumal er so etwas auch schon früher getan hatte.“
Alexander Petrow wurde tatsächlich von einem echten Profi getötet. Der Herr von Wyborg hatte seine Sicherheit verstärkt; sein Anwesen am Ufer der Welikaja war unzugänglich. Am Abend des 24. Oktober war er in der Sauna auf seinem Gut, und als er herauskam und ins Licht einer Laterne trat, ertönte ein einziger Schuss, der tödlich war. Der Scharfschütze feuerte vom gegenüberliegenden Flussufer.
Von Darbischew kann man nichts mehr erfragen. Er wurde bei seiner Festnahme von Einsatzkräften zu Tode geprügelt.









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